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Person

Katarina privat

Geboren und aufgewachsen bin ich in Köln. Mein Elternhaus war immer politisch, wenn auch nie parteipolitisch gebunden. Diskussionen über tagespolitische Ereignisse wurden leidenschaftlich geführt und noch heute freue ich mich auf diese Gespräche, wenn ich mal wieder dort bin.

Meine Schulzeit an der Albert-Schweitzer-Grundschule und am Gymnasium Rodenkirchen in Köln habe ich in guter Erinnerung, aber das verklärt man ja bekanntlich mit wachsendem zeitlichen Abstand. Jedenfalls bestand ich 1987 das Abitur und begann zum folgenden Wintersemester mein Studium der Rechtswissenschaften an der Philipps-Universität Marburg.

Zwei Semester EU-geförderten Austauschstudiums an der Université Paris XI mündeten 1990 in den Erwerb des „Diplôme de droit français“. Für mein weiteres Leben weitaus wichtiger war allerdings, dass ich dort den Mann kennenlernte, den ich später heiratete und der Vater meiner Kinder wurde.

Zurück in Marburg legte ich 1993 die Erste Juristische Staatsprüfung ab und begann mit meiner Promotion zum Thema „Das Kommunalwahlrecht für Unionsbürger nach der Neuordnung des Art. 28 Abs. 1 Satz 3 GG“ bei Prof. Dr. Bodo Pieroth. Parallel dazu war ich von 1993-1995 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster als wissenschaftliche Hilfskraft beschäftigt und begann 1995 mit dem Referendardienst in Trier. Die Doktorarbeit wurde 1998 endlich veröffentlicht – ehrlich recherchiert und ganz alleine geschrieben!

Nach dem Zweiten Staatsexamen trat ich meine erste Stelle als Rechtsanwältin in einer Hamburger Großkanzlei an. Im Dezember 1999 wechselte ich zum Wissenschaftlichen Dienst des Landtags Rheinland-Pfalz. Dort erreichte mich 2001 eine Anfrage vom Bundesverfassungsgericht, ob ich dort als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Dr. h.c. Renate Jaeger tätig sein wollte. Was für eine Frage…?!

Für Juristen ist das eine riesige Ehre und eine große Herausforderung. Für mich – wie für die meisten meiner damaligen Kolleginnen und Kollegen – gehört diese Zeit zu den Höhepunkten im Leben. Das konnte nur noch auf eine Weise „getoppt“ werden: Meine Zeit in Karlsruhe endete mit dem Mutterschutz und der Geburt meines zweiten Sohnes.

Die Berufstätigkeit nahm ich 2005 in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit wieder auf. Anschließend war ich als Richterin am Landgericht Trier und am Amtsgericht Wittlich tätig. Ab August 2008 war ich als Referentin im Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz in Mainz. Dort betreute ich die Bioethik-Kommission des Landes Rheinland-Pfalz, die in dieser Zeit einen umfassenden Bericht („Gesundheit und Gerechtigkeit“) und eine Stellungnahme zur Präimplantationsdiagnostik veröffentlicht hat. Ab dem 1.8.2011 war ich zudem in der Abteilung für Verfassungs- und Europarecht eingesetzt.

 

Katarina politisch

Für mich war früh klar, dass meine politische Heimat die SPD werden sollte. Soziale Gerechtigkeit mit all ihren Bestandteilen stand für mich immer im Vordergrund. Die Ungerechtigkeit, dass in Deutschland nach wie vor die soziale Herkunft über den Erfolg im Leben entscheidet, dass Armut krank und Krankheit arm macht, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufgeht, treibt mich immer noch um. Außerdem wollte ich Mitglied einer Volkspartei werden – nach wie vor finde ich es wichtig, meine Positionen mit Mitstreitern aus allen gesellschaftlichen Bereichen ausfechten zu dürfen und zu müssen.

1994 bin ich deshalb in die SPD eingetreten und wurde gleich Vorstandsmitglied in meinem Ortsverein Trier-Nord sowie Mitglied im Ortsbeirat Trier-Nord. Bei den Jusos war ich auch von Beginn an aktiv, als Mitglied im Stadtverbandsvorstand und später beim Landesvorstand kooptiert für die Bereiche Ausländer und Asyl. Im Laufe der Jahre engagierte ich mich außerdem im Stadtverbandsvorstand Trier, bei der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen und bei der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen.

2001 zogen wir nach Schweich. Dort wurde mir eine echte politische Herausforderung angetragen: Für die SPD Trier-Saarburg habe ich im Juni 2005 als Landrätin kandidiert. Die Nominierung fand in einer mitgliederoffenen Versammlung statt; von 258 erschienenen Mitgliedern erhielt ich 100 % der Stimmen. Nach einem engagierten Wahlkampf, der von mir und meiner Partei mit viel Leidenschaft geführt wurde, erzielte ich das tolle Stimmenergebnis von 44,6 %.

Seit 2005 bin ich Mitglied des Kreisvorstands Trier-Saarburg, zunächst als Beisitzerin, von 2010 bis 2016 als Vorsitzende.

Am 3. November 2012 machte mich die Wahlkreiskonferenz der SPD, bestehend aus Mitgliedern aus Trier und Trier-Saarburg, mit überwältigender Mehrheit zu ihrer Wahlkreiskandidatin für die Bundestagswahl am 22. September 2013.

Über die Landesliste der rheinland-pfälzischen SPD konnte ich in den Bundestag einziehen. Seit der Konstitutierung des Parlaments in seiner 18. Wahlperiode am 22. Oktober 2013 bin ich also Bundestagsabgeordnete und Mitglied der SPD-Bundestagsfraktion. Als Abgeordnete im Wahlkreis Trier vertrete ich die Interessen der Menschen in der Stadt Trier und im Landkreis Trier-Saarburg. Außerdem betreue ich für die SPD als Bundestagsabgeordnete den Eifelkreis Bitburg-Prüm und den Landkreis Bernkastel-Wittlich.

Am 11. Dezember 2015 wurde ich vom Bundesparteitag der SPD mit einem Ergebnis von rund 93 Prozent zur Generalsekretärin gewählt. In dieser Funktion gehöre ich dem Parteipräsidium und dem Parteivorstand der SPD an.

 

Katarina engagiert

Nur wer sich engagiert, kann die Welt verändern und besser machen. Die ehrenamtliche Arbeit ist in unserer Gesellschaft besonders wichtig. Wer sich engagiert, leistet einen Beitrag zum Gemeinwohl. Mein Dank gilt deshalb allen, die sich in ihrer Freizeit für ihre Mitmenschen einsetzen.

Die Verbundenheit mit meiner Heimat ist mir wichtig. Deshalb bin ich Mitglied im Heimat- und Verkehrsverein sowie in zwei Karnevalsvereinen meiner Heimatstadt Schweich. Für mich selbst ist das ehrenamtliche Engagement nicht nur ein Beitrag für das Miteinander in meiner Heimat, sondern es bietet mir stets auch einen Einblick in die Sorgen, Probleme und Wünsche der Menschen vor Ort. Deshalb unterstütze ich seit Langem die Arbeit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK).

Als aktives ver.di-Mitglied setze ich mich für die Rechte aller abhängig Beschäftigten ein, als Mitglied des ver.di-Landesbeamtenbeirates insbesondere für die Rechte von Beamtinnen und Beamten.

In der Europa-Union und im Förderverein der Gedenkstätte KZ Hinzert e.V. will ich helfen, unsere Gesellschaft weltoffen, pro-europäisch und tolerant zu gestalten. Der europäischen Idee verdanken wir den Frieden und die Demokratie in Europa. Daran müssen wir stets erinnern. Dazu mahnt uns nicht zuletzt unsere eigene deutsche Geschichte.

 

Katarina transparent

Als Bundestagsabgeordnete erhalte ich gemäß Artikel 48 Absatz 3 des Grundgesetzes eine Entschädigung (umgangssprachlich Diät), die meine Unabhängigkeit als Abgeordnete sicherstellen soll. Die Abgeordnetenentschädigung soll angelehnt sein an die Besoldung von Richtern der obersten Bundesgerichte bzw. an Bürgermeister kleiner Städte (50.000 bis 100.000 Einwohner).

Meine monatliche Diät beträgt 9.082 Euro. Sie ist einkommensteuerpflichtig. Jährliche Sonderzahlungen wie zum Beispiel Weihnachts- oder Urlaubsgeld gibt es nicht. Meine Arbeit als Generalsekretärin der SPD wird monatlich mit 10.500 Euro vergütet, die selbstverständlich ebenfalls versteuert werden.

Im Rahmen der Amtsausstattung erhalten Abgeordnete eine steuerfreie Kostenpauschale in Höhe von 4.305,46 Euro pro Monat. Diese soll die Kosten decken, die in Ausübung des Mandats entstehen. Von diesem Geld bezahle ich also unter anderem die Miete und Unterhaltskosten für mein Trierer Bürgerbüro, Büromaterial im Wahlkreis, Fahrtkosten in meinem Wahlkreis (sowie in den Betreuungswahlkreisen Bitburg-Prüm und Bernkastel-Wittlich) und die Kosten für meine Wohnung in Berlin. Kosten, die über die Pauschale hinausgehen, können nicht steuerlich abgesetzt werden.

Für die Ausstattung meines Berliner Abgeordnetenbüros steht mir ein Betrag von höchstens 12.000 Euro jährlich als sogenannte Sachmittelpauschale zur Verfügung. Die Summe bekomme ich aber nicht zur freien Verfügung ausgezahlt. Büromaterialien für mein Berliner Büro, Fachbücher, Briefpapier, technische Geräte, Telefon- und Internetkosten beispielsweise kann ich über die Bundestagsverwaltung abrechnen.

Für Reisen im Zusammenhang mit meinem Bundestagsmandat habe ich eine Freifahrkarte für die Deutsche Bahn und bekomme Inlandsflugkosten erstattet. Das betrifft regelmäßig meine Wege von Trier nach Berlin und zurück. In Berlin kann ich den Fahrdienst des Deutschen Bundestages nutzen.

Für meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Trier und Berlin kann ich über monatlich 19.913,00 Euro Arbeitnehmerbrutto verfügen. Dieses Geld erhalte ich wiederum nicht selbst, sondern die Bundestagsverwaltung verwaltet und bezahlt die Gehälter meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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