SPD-Abgeordnete Katarina Barley im „Exposure“-Programm

Die Trierer SPD-Bundestagabgeordnete Katarina Barley hat an einem einwöchigen „Exposure- und Dialogprogramm“ der Aktion Arbeit teilgenommen, das unter anderem vom Bistum Trier unterstützt wurde. Sie hat in dieser Zeit am Leben eines Langzeitarbeitslosen teilgenommen, dort übernachtet, gegessen, an der Arbeit im Haushalt und den Einkäufen und auch an deren Freizeitgestaltung teilgenommen. „Es ging darum, die Lebensumstände der Menschen kennenzulernen und mitzuerleben, die sich selbst eher am Rand der Gesellschaft sehen, und denen die Gesellschaft nur das materiell Notwendigste zugesteht. Und zwar nicht nur theoretisch.“

„Exposure“ bedeutete in diesem Fall also, sich einer besonderen Situation auszusetzen. Dies war die Intention der Teilnahme an dem Programm. Entsprechend sprach die Abgeordnete am Ende der Woche von einer „beeindruckenden Erfahrung, nicht nur wegen der ungewöhnlichen Perspektive.“ Es sei ihr vor allem darum gegangen, als Politikerin Lebensumstände kennenzulernen, über die man politisch entscheidet. Das Programm sei daher eine einzigartige Gelegenheit gewesen, wichtige Erfahrungen sehr unmittelbar zu machen. Zu diesen gehörte auch, dass kreative Beschäftigungsformen Langzeitarbeitslosen Halt und Orientierung geben, wie sie in Trier die „Bürgerservice GmbH“ organisiert und vermittelt.

Die Auswertung der Woche fand am Freitag in Anwesenheit des Trierer Bischofs Stephan Ackermann statt. Dabei erläuterten die Teilnehmer/innen ihre Schlüsselerfahrungen, die sie vorher bereits in unterschiedlichen Workshops diskutiert hatten. Katarina Barleys Fazit: „Sinnvolle Arbeit hängt für viele Menschen mit Würde zusammen. Wichtig ist der soziale Kontakt, die Wertschätzung, der strukturierte Tag. Es war beeindruckend zu sehen, wie man mit sehr wenig Geld auskommen kann. Eine eindrucksvolle, aber auch menschlich bewegende Erfahrung, die ich für die parlamentarische Arbeit nach Berlin mitnehmen werde.“

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