Eine persönliche Begegnung mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron nutzte die Trierer Bundestagsabgeordnete Katarina Barley, um erneut die Abschaltung des französischen Kernkraftwerkes Cattenom einzufordern.

Der SPD-Parteivorsitzende Martin Schulz hatte am Rande eines Treffens Macron und Barley einander vorgestellt. Anschließend hat sich die Bundestagsabgeordnete in einem Schreiben direkt an den französischen Präsidenten gewandt und ihm von den Sorgen der Menschen in der Region Trier um das Kernkraftwerk Cattenom berichtet.

Barley hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach bei der ehemaligen französischen Umweltministerin Frau Ségolène Royal die Abschaltung des Kernkraftwerkes Cattenom gefordert. Mit Verweis auf die Souveränität der Staaten in der Energiepolitik hatte Ministerin Royal dies aber stets abgelehnt. Damit findet sich die Trierer Bundestagsabgeordnete nicht ab.

„Im Herzen Europas, wo Menschen auch über Landesgrenzen hinweg miteinander leben und arbeiten, halte ich einen deutsch-französischen Dialog über die Sicherheit des Kernkraftwerks Cattenom sowie dessen Ausstiegsperspektive für sehr wichtig. Die Menschen in unserer Region wollen Gewissheit darüber, dass sie den Gefahren eines immer älter werdenden Kernkraftwerks in absehbarer Zukunft nicht mehr ausgesetzt sein werden“ schrieb Barley an den französischen Präsidenten.


Schreiben von Dr. Katarina Barley an den französischen Präsidenten Emmanuel Macron: Download

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