Bundesarbeitsministerium fördert Club Aktiv in Trier mit 160.000 Euro

Berlin/Trier. Der Club Aktiv in Trier erhält rund 160.000 Euro vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales für eine ergänzende unabhängige Teilhabeberatung für Menschen mit Behinderungen. Das teilt die Trierer SPD-Bundestagsabgeordnete Katarina Barley mit. Schwerpunkt des unentgeltlichen Beratungsangebots ist das Peer Counseling, bei dem Betroffene Betroffene beraten.

„Selbstbestimmung und Eigenverantwortung ist ausgesprochen wichtig für das Selbstwertgefühl und die persönliche Zufriedenheit von Menschen mit Behinderung. Betroffene können sich da sehr gut einfühlen und verfügen zudem oft über umfangreiche praktische Erfahrungen. Deshalb ist die unabhängige Beratung von Betroffenen ein wichtiger Baustein bei der Lebensplanung und -gestaltung,“ erklärt Barley. „Es ist eine Bereicherung für unsere Bürgerinnen und Bürger, dass der Club Aktiv in Trier künftig zusätzlich zum Austausch mit Professionellen auch eine unabhängige ergänzende Beratung von Betroffenen für Betroffene anbietet.“

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales fördert auf der Grundlage des Bundesteilhabegesetzes ab dem 1. Januar 2018 niedrigschwellige unabhängige Beratungsangebote zur Stärkung der Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung und von Behinderung bedrohter Menschen. Im Vorfeld der Beantragung von konkreten Leistungen soll die unabhängige Beratung Informationen und Orientierung geben, vor allem zu individuellen Teilhabemöglichkeiten und -leistungen sowie zum Teilhabeprozess und Verfahrensablauf. Das Angebot ist unentgeltlich und nur den Ratsuchenden gegenüber verpflichtet.

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